Denim

Denim

Auch wenn Denim ursprünglich für Arbeitskleidung entwickelt wurde, um ein möglichst anspruchsloses und robustes Material zu schaffen, braucht auch Denim eine besondere Pflege. Vor allem dunklere Jeans solltest du vorsichtig behandeln, damit die Farbe möglichst lange erhalten bleibt.

Waschen

Schon die großen Jeans-Produzierenden sagten: Denim am besten gar nicht waschen. Ja, richtig gehört. Einmal im Jahr sollte genügen, ansonsten lieber an die frische Luft hängen oder einfrieren, um unangenehme Gerüche los zu werden. Sollte das Waschen unumgänglich sein, gibt es ein paar Dinge zu beachten, denn je nach Stoff sind Jeans unterschiedlich zu behandeln.

Jeans mit Stretchanteil oder Modelle mit besonders dunkler Farbe am besten auf links gedreht, mit der Hand und einem sanften Waschmittel waschen. Ansonsten mit ähnlichen Farben (denn ja, Denim färbt gerne ab) kalt und mit wenig Umdrehungen waschen.

Baumwolljeans, ohne Elasthan-Beimischung, deren Farbe schon leicht ausgewaschen ist, können auch wärmer, mit mehr Umdrehungen gewaschen werden.

Trocknen

Denim sollte — sobald die Waschmaschine fertig ist — aus der Trommel genommen werden, damit übermäßiges Verbleiben im zusammengeknüllten Zustand vermieden wird. So erleichterst du dir das Bügeln und verhinderst Verfärbungen an den Knitterstellen.

Jeans mit Stretchanteil oder Jeans, deren Farbe dir wichtig ist, solltest du nicht im Wäschetrockner trocknen, sondern einfach an die Leine hängen und den Stoff etwas in Form ziehen. Nach Handwäsche ist ein altes Handtuch als Unterlage zu empfehlen.

Sollten deine Jeans ohnehin schon sehr ausgewaschen sein, kannst du sie aber easy im Wäschetrockner trocknen (aber bitte beachte, dass das Lufttrocknen um ein Vielfaches umweltfreundlicher ist). Der Wäschetrockner macht Denim wunderbar weich.

Bügeln

Meistens ist bügeln gar nicht notwendig. Wenn du aber auf darauf bestehst, kannst du Denim — sofern sich kein Stretchanteil darin befindet — einfach auf Baumwollstufe bügeln oder steamen.

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